L'apparence de la vie.

 

 

 

Je mehr deiner Worte ich lese, desto verschwommener wird alles um mich herum. Und ich merke wie atemlos ich bin. Atemlos, weil ich vor meinem Schatten weglaufe. Doch je schneller ich renne, desto schneller ist er wieder direkt hinter mir und umarmt mich mit seinen kalten Händen. Doch ohne Licht kein Schatten und mein Licht ist längst nur noch ein Flimmern. Ich möchte nur die Augen schließen und bei dir sein. Jede Nacht in der ich aufwache, weil ich dich vermisse stirbt ein kleiner Teil von mir. Doch dein Blick hält mich am Leben weil er mir zeigt dass es längst nicht vorbei ist. Auch wenn ihr mich nicht versteht, ich weiß dass es so ist. Und selbst wenn ich meine Zeit verschwende ist es leichter dem Traum hinterher zu jagen als stehen zu bleiben und den Schatten von mir Besitz ergreifen zu lassen. Deshalb schreib ich dir diese Zeilen weil ich nicht mehr weiter weiß und weil ich in unserem Fall auch gar nicht weiß was weiter heißt. Doch ich halte an der Hoffnung fest, weil sie mich am Leben hält und weil die Sehnsucht nach dir für mich wichtiger ist als zu atmen und weil der Gedanke daran, dass du mich wieder im Arm halten wirst, der Grund ist warum ich jeden Tag auf's Neue aufstehe.

 

 

 

 

 

29.1.12 16:00

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